LebensMÜDE im hohen Alter
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Handlungsorientierte Ansätze zur Verminderung des subjektiv empfundenen Leids
In diesem Seminar wird die enge Verbindung zwischen sinnvollem und bedeutungsvollem Handeln sowie Gesundheit, insbesondere bei älteren Menschen mit und ohne Demenz, erläutert. Die Ausübung individueller Handlungsrollen und damit verbundenes sinnvolles Tun formen unsere Identität. Eine Betätigungsdeprivation (Einschränkungen bei Tätigkeiten, die für das Leben bedeutungsvoll sind) oder Betätigungsentfremdung (Verlust an Bedeutung und mangelnde Selbstbestimmung in der Ausübung von Tätigkeiten) führen hingegen oft zu sozialem Rückzug, können Todeswünsche hervorrufen und markieren einen Aspekt von Leid- und Schmerzerfahrung im Sinne von Total Pain.
Inhalte:
Mithilfe von Fallbeispielen aus der Praxis werden diese theoretischen Konzepte veranschaulicht und lösungsorientierte Ansätze zur Förderung sinnstiftenden Handelns im Alter präsentiert. Durch praktische Übungen und Diskussionen werden gemeinsam Wege gefunden, wie diese Erkenntnisse in die tägliche Praxis integriert werden können.
Zielgruppen:
Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Seelsorger:innen, Hospizmitarbeiter:innen,
therapeutische Berufsgruppen, ehrenamtlich tätige Personen in Altenpflege- und Betreuungseinrichtungen, alle Interessierten
Beginn:
Do., 16.10.2025
9:00 Uhr
Ende:
Do., 16.10.2025
17:00 Uhr

