Ethikprojekt der Bayerischen Akademien für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit

Unterstützt durch die 
 Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung

Akademien sind – getreu ihrem antiken Ursprung – Orte, wo Freiräume entstehen durch die Bereitschaft zu denken, gesammeltes Wissen zu ordnen und zu relativieren, aus der Praxis für die Praxis Neues zu entwickeln. Akademien haben – seit den Zeiten Platons – sich mit der ethike techne – der Kunst oder Technik der Haltung beschäftigt.

Damit wird suggeriert, dass man Haltung, Ethik, lehren und lernen kann; das ist richtig und falsch zugleich.
Einstellung, Haltung formt sich und wird geformt. 
Aus den berufsspezifischen Kenntnissen und Ethiken – Medizinethik, Pflegeethik, theologische Ethik, Sozialethik – formt sich im Dialog der Fachkräfte die Fähigkeit, dem Ungewissen, Unplanbarem, manchmal Unerträglichen zu begegnen und damit professionell umzugehen.

Das Arbeitsfeld Palliative Care braucht den kritischen Blick auf Arbeitsinstrumente, Werkzeuge und zugleich den mutigen Blick auf eine Begründung beruflichen Handelns, die in der Lage ist, Empfindungen, Gedanken, Gesten, Atmosphären mit einzubeziehen.
Ethisches Denken formt und entgrenzt zugleich und befähigt so zu einem nachhaltigen Arbeiten an der Grenze.

Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung

Die vier Bayerischen Palliativakademien sind dankbar, dass die Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung durch ihre Förderung die zusätzlichen Seminarangebote zur Ethik ermöglicht.

Die Angebote der anderen Bayerischen Akademien finden Sie auf den jeweiligen Homepages
 (siehe Link-Seite).

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