U02:
Vertiefungslehrgang „Psychosozial-spirituelle Palliative Care"

(168 Unterrichtseinheiten, 30 ECTS)

Die multiprofessionelle Weiterbildungsmöglichkeit (gleichzeitig Semester 3 und 4) des Universitätslehrganges „Palliative Care"

Der Lehrgang Psychosozial-spirituelle Palliative Care dient der Vermittlung und Vertiefung palliativen Fachwissens und der Erweiterung der Kompetenzen um das eigene Berufsverständnis und die fachspezifische Rolle in multiprofessionellen Teams. Aufbauend auf der persönlichen Auseinandersetzung mit Leben und Sterben und mit den eigenen Einstellungen und Haltungen sollen die Teilnehmer*innen ihre Berufsrolle reflektieren. Der positive Abschluss des Vertiefungslehrganges befähigt zudem zum Übertritt in Level 3 des Masterstudienganges Palliative Care in Salzburg, wenn zusätzlich ein Palliativbasislehrgang oder eine vergleichbare Ausbildung (Palliative Care - Basiscurriculum Kern, Müller, Aurnhammer) absolviert wurde und im Vorfeld das Zusatzmodul (siehe U 01) absolviert wurde.

Inhalte

  • Mehrdimensionales Symptomverständnis
    • Psychologische, psychotherapeutische und spirituelle Aspekte am Lebensende
    • Psychosoziale Krisenintervention bei Schmerzen und krankheitsbedingten Symptomen
    • Komplementäre Interventionen und ganzheitliche Behandlungsansätze zur Symptomlinderung
  • Fach- und zielgruppenspezifische Themen
    • Soziale Faktoren des Alters im Zusammenhang mit Bedürfnissen in der Geriatrie
    • Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen bei neurologischen Erkrankungen mit kognitiven Beeinträchtigungen
    • Anforderungen in der psychosozialen Begleitung im Kontext der Palliativen Pädiatrie
  • Kommunikation, Organisation und ethisches Handeln
    • Rolle von sozialen und transkulturellen Systemen in der Kommunikation mit sterbenden und schwerkranken Menschen
    • Organisation von Ehrenamt und Sozialarbeit in der Hospiz- und Palliativversorgung
    • Medizinethische Prinzipien bei Therapiemodifikationen und Therapiezieländerungen
  • Selbstmanagement
    Entwicklung der beruflichen Rolle unter Berücksichtigung der Resilienz
  • Wissenschaftliches Arbeiten
    Projektarbeit
  • Externes Praktikum
    Umfang: 40 Stunden

Zielgruppe

Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Theologen*innen, Seelsorger*innen, Pflegende, Mediziner*innen, Sozialpädagogen*innen sowie Ausbilder*innen in der Krankenpflege, die im Palliativbereich tätig sind und Erfahrung im Umgang mit kranken Menschen in Krisensituationen haben.

Absolvent*innen des Basislehrganges (Semester 1 und 2) des Universitätslehrganges (siehe U1)

Termine der Module für Level 2 (zwei Semester)

Einführungstag in Kooperation mit der Paracelsus Universität Salzburg:

Samstag, 23. September 2023, 10.00 - 16.00 Uhr

Modul 1

Beginn: Donnerstag, 19. Oktober 2023, 8.30 Uhr

Ende: Sonntag, 22. Oktober 2023, 17.00 Uhr

Modul 2

Beginn: Donnerstag, 07. Dezember 2023, 8.30 Uhr

Ende: Sonntag, 10. Dezember 2023, 17.00 Uhr

Modul 3

Beginn: Donnerstag, 07. März 2024, 8.30 Uhr

Ende: Sonntag, 10. März 2024, 17.00 Uhr

Modul 4

Beginn: Donnerstag, 02. Mai 2024, 8.30 Uhr

Ende: Sonntag, 05. Mai 2024, 17.00 Uhr

Modul 5 / Prüfungsmodul

Beginn: Samstag, 06. Juli 2024, 8.30 Uhr

Ende: Sonntag, 07. Juli 2024, 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 25. August 2023

Kursgebühr

90,-- Euro Einführungstag und Anmeldegebühr
1.980,-- Euro Studiengebühr pro Semester

Die Rechnungsstellung für die Studiengebühr erfolgt über die PMU Salzburg

Kosten für Übernachtung / Verpflegung

Module 1 – 4: je 299,-- €*
Modul 5: 109,-- €*
*2024 unter Vorbehalt

Studiengangsleitung

Doris Schlömmer, MMSc

Lehrgangsleitung vor Ort

Markus Starklauf, Dipl. Theol., Leiter der Hospiz-Akademie Bamberg

Dozententeam

Jessica Alexi, Marianne Buchegger, Sonja von Both, Sabine Eschenbach, Prof. Andreas Heller, Michaela Koller, Michael Lippka-Zotti, Hermann Reigber, Anke Wagner, Thomas Wienerroither u.a.

Die Anmeldung für U2 erfolgt zum einen direkt über die Homepage der Universität, zum anderen über die Homepage der Hospiz-Akademie Bamberg.
Für Nachfragen wenden Sie sich gerne an die Lehrgangsleitung vor Ort.

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