T14:
Schuldgefühle im Trauerprozess - lästig oder nützlich - Hybrid!

Hybrid-Fortbildung für Trauerbegleiter*innen und Hospizmitarbeiter*innen

Inhalte

Es gibt Trauernde, die unter massiven Schuldgefühlen dem Verstorbenen gegenüber leiden. Die Gründe können vielfältig sein: ein Versprechen, welches nicht eingehalten werden konnte, eine Gelegenheit zur Versöhnung, die nicht genutzt wurde, eine alte Verletzung, die nicht verziehen wurde. Eines haben alle diese Fälle gemeinsam: In der Trauerbegleitung gibt es oft kein anderes Thema, der Trauerprozess scheint nicht richtig in Gang zu kommen. Schuldgefühle erfüllen für den Trauernden einen Zweck, sie haben eine Funktion. Sie halten die Verbindung zum Verstorbenen aufrecht und verhindern so einen gelingenden Trauerprozess, der die hinterbliebene Person ins eigene, neue Leben führt. Trauerbegleiter*innen fühlen sich oft hilflos und wissen nicht genau, wie sie mit dieser Art der Trauer umgehen sollen.

  • Trauernde begleiten, die mit Schuldgefühlen kämpfen
  • mit Hilfe von Psychoedukation Trauernde unterstützen, ihre Schuldgefühle zu reduzieren
  • welche Art der Gesprächsführung und Vorgehensweise ist hilfreich

Zielgruppe

Trauerbegleiter*innen, Hospizmitarbeiter*innen

Termin

Samstag, 10. Dezember 2022, 8.30 - 16.15 Uhr

Anmeldung: bis 30. November 2022

Kursgebühr

139,-- Euro

Leitung

Anke Wagner, Psychologin M.Sc. (Univ.), Trauerbegleiterin BHPV, Leiterin des Arbeitskreises Trauerbegleitung des Hospizverein Bamberg e.V.

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