T13:
Methoden in der Trauerbegleitung - ein Übungsseminar - Hybrid!

Eine (Hybrid-) Fortbildung für Trauerbegleiter*innen und Hospizmitarbeiter*innen

Inhalte

Trauer hat viele Gesichter und unzählige Symptome. Den einen übermannt der Schmerz, andere flüchten sich in Vermeidungsverhalten, wieder andere ziehen sich von der Welt zurück. Trauernde begleiten bedeutet, sich mit ihnen in den Trauerprozess zu begeben und adäquate, das heißt zum jeweiligen Trauerausdruck passende, Begleitung anzubieten. Das können Gespräche sein, oder etwas ganz anderes Hilfreiches. Voraussetzung dafür ist, dass der/die Begleiter*in Trauer-Symptome erkennt und über ein eigenes Repertoire an Methoden verfügt, welches er/sie einsetzen kann.

Ziele u. Arbeitsweg

Diese Fortbildung richtet sich an Teilnehmer*innen, die bereits die Ausbildung zur Trauerbegleiter*in absolviert haben, eigene Erfahrungen in Einzel- und/oder Gruppenangeboten gemacht haben und ihre Kompetenzen vertiefen möchten. Ausgehend von der Traueranamnese lernen Sie, welche Herangehensweise sich für bestimmte Symptome der Trauer eignet. Dabei lernen Sie die Hintergründe verschiedener Verfahren und haben Gelegenheit, diese in vielen Übungen auch praktisch zu erfahren. Beispiele: Stuhlarbeit, Schreibaufgaben, kognitive Umstrukturierung, Reframing, Konfrontation mit traumatischen Ereignissen. Neue Forschungsergebnisse ergänzen die Fortbildung.

Zielgruppe

Trauerbegleiter*innen, Hospizmitarbeiter*innen

Termin

Beginn: Dienstag, 15. November 2022, 8.30 Uhr

Ende: Mittwoch, 16. November 2022, 16.15 Uhr

Anmeldung: bis 1 November 2022

Kursgebühr

249,-- Euro

347,-- Euro (inkl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Anke Wagner, Psychologin M.Sc. (Univ.), Trauerbegleiterin (M.I.T. Münchner Institut für Trauerpädagogik), Leiterin des Arbeitskreises Trauerbegleitung des Hospizverein Bamberg e.V.

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