S11.4:
Sterben Konfessionslose gottlos?

Spirituelle Begleitung am Lebensende für konfessionslose Menschen

Inhalte

Für viele Menschen ist der eigene Glaube, die eigene Spiritualität, ein wichtiger Halt am Lebensende. In der Begleitung von Schwerstkranken sind diese Bedürfnisse deshalb sehr bedeutsam. Seit etlichen Jahren ist allerdings der Bereich Spiritualität einem tiefgreifenden Wandel unterzogen. Die "spirituelle Landschaft" in Deutschland wird vielfältiger und immer individueller.

In diesem Zusammenhang ist auch eine zunehmende Entkirchlichung der Menschen zu beobachten. Die Zahl der konfessionslosen Menschen nimmt stetig zu. Diese Menschen gehören zwar keiner institutionell organisierten Weltanschauung an, dennoch haben sie sehr wohl spirituelle Bedürfnisse.

In dieser neuen kulturellen Situation mit unterschiedlichen, sehr individuellen Spiritualitäten entstehen für Begleitende neue Herausforderungen und Fragen: Wie kann spirituelle Begleitung von konfessionslosen Menschen ganz praktisch aussehen? Welche Kompetenzen und Unterstützung brauchen die Begleiter?

Ziele und Arbeitsweg

  • Theorie-Input zum Begriff Spiritualität und zu den Entwicklungen im religiösen Leben in Deutschland
  • Bewusstwerden eigener spiritueller Kraftquellen
  • Einblick in die Spiritualität von Atheisten, Agnostikern, Individualreligiösen und kirchlich distanzierten Christen
  • Entwicklung von Handlungsansätzen zur spirituellen Begleitung am Lebensende
  • Vortrag, Diskussion, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit

Zielgruppe

Hospizbegleiter, Pflegekräfte, Ärzte, Seelsorger, alle Interessierten

Termin

Donnerstag, 25. November 2021, 8.30 - 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 11. November 2021

Kursgebühr

98,-- Euro

Leitung

Dr. Martin Weiß, Theologe, Lebens- und Organisationsberater, Ethikdozent in der Pflegeausbildung, Transaktionsanalytischer Berater (DGTA), Systemischer Berater (IWSP)

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