S03:
Wie verhalten wir uns zum Tod?

Ein Diskurs über den Satz: Der Tod ist kein Ziel

Inhalte

Diese Frage ist zentral für den Menschen. Wir müssen uns klar werden, dass wir den Wert unseres Lebens erst dann erfassen könnnen, wenn wir den Tod nicht verdrängen, sondern uns jederzeit der Begrenztheit des Lebens bewusst sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Leben nur aus der Perspektive des Todes zu betrachten ist. Der Tod ist zwar das biologische Ende des menschlichen Lebens, aber nicht dessen Ziel: Das Leben muss auf sich selbst gerichtet sein.

Die Philosophie, beginnend mit Sokrates über Michel de Montaigne bis Martin Heidegger, setzt sich mit dieser Frage, die auch immer die nach dem Leben beinhaltet, konstruktiv auseinander bis zur Feststellung des modernen Philosophen Vilém Flusser, wie wir uns kommunikativ dazu verhalten, um „den Tod zu vergessen".

Ziele

Eine philosophische Reflexion des Todes soll letztendlich die Angst vor dem Tod nehmen und damit dem Menschen zum Leben befreien, ausgehend vom Satz des Sokrates, dass alles „Philosophieren sterben lernen" sei.

Zielgruppe

Interessierte, Ärzte, Pflegekräfte

Termin

Mittwoch, 03. März 2021, 18.00 - ca. 19.30 Uhr

Anmeldung: bis 17. Februar 2021

Kursgebühr

Keine über eine Spende würden wir uns freuen.

Leitung

Prof. Dr. med. Thomas Bohrer, Magister der Philosophie, Chefarzt für Thoraxchirurgie und Leiter des Thoraxzentrums Kulmbach

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