H19:
„Haltungsschulung": Was (noch) möglich ist

Körperliche Ressourcen von schwerkranken Patienten

Inhalte

Sterben ist - auch - ein körperlicher Prozess. Gerade die schwächer werdenden Körper zeigen die und zeugen von

Defiziten in der letzten Lebensphase. Kein Mensch möchte aber nur als Problem und Defizit wahrgenommen werden. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns in diesem Seminar mit den körperlichen Potentialen und Ressourcen, die schwer kranke und sterbende Menschen haben.

Wir gehen gemeinsam auf die Suche nach einer hilfreichen und auch für die Begleiter entlastenden inneren Haltung, in der Möglichkeiten und Potentiale im Vordergrund stehen. Wir betrachten, was alles möglich ist

und was wir schwer kranken und sterbenden Menschen und deren Körpern zutrauen können. In diesem Zusammenhang erfahren Sie auch von den Möglichkeiten der Physiotherapie im palliativen Kontext.

Ziele u. Arbeitsweg

  • Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen, Bedürfnisse, Potentiale und Möglichkeiten körperlicher Art von schwer kranken und sterbenden Menschen und wissen, wie sie diese Ressourcen in der täglichen Arbeit fördern und nutzen können.
  • Die Teilnehmenden reflektieren die eigene Haltung im Umgang mit schwer kranken und sterbenden Menschen
  • Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Möglichkeiten der Physiotherapie in der Hospiz- und Palliativbegleitung.
  • Erreicht werden diese Ziele mittels theoretischen Input, Selbsterfahrung, Patientenbeispielen und Diskussionen

Zielgruppe

Ehrenamtliche Hospizbegleiter, Hospizkoordinatoren

Termin

Freitag, 23. Juli 2021, 8.30 - 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 25. Juni 2021

Kursgebühr

139,-- Euro

Leitung

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, Fachbuchherausgeber und Autor

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