H12:
Hospizarbeit bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

„Die Würde eines Menschen schließt ein, in Würde zu leben und in Würde zu sterben." - Dies gilt auch für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die Arbeit für und mit geistig behinderten Menschen zeigt einem Betreuer oft Grenzen auf. Als Begleiter auf dem Weg des Sterbens stößt man in besonderer Weise an sie. Trotzdem gilt es, sich mit dem sterbenden Menschen gemeinsam den Fragen des Abschiednehmens, des Todes und dem „Danach", der Trauer und des Weiterlebens angesichts eines Verlustes zu stellen.

Inhalte

  • Umgang mit eigener Behinderung und Sterblichkeit
  • Ähnlichkeiten und Besonderheiten der Hospizarbeit bei geistiger Behinderung
  • Etappen beim Sterben eines Menschen und darüber hinaus
  • Begreifen von Sterben und Tod bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Einfache Wege der Kommunikation bei kognitiver Einschränkung
  • Gelassenheit und Verbindlichkeit im Umgang mit Sterbenden / Verstorbenen
  • Ausdruck der Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Elementare Rituale in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Ziele

  • Auseinandersetzung mit dem Umgang des eigenen Lebens und Sterbens
  • Austausch eigener Erfahrungen in der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung
  • Gegenseitiges Mutmachen, mit der Angst vor dem Tod eines betreuten Menschen umzugehen

Zielgruppen

Hospizmitarbeiter, Haupt-/ehrenamtliche Betreuer und Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung

Termin

Beginn: Donnerstag, 23. September 2021, 9.00

Ende: Freitag, 24. September 2021, ca. 13.00 Uhr

Anmeldung: bis 27. August 2021

Kursgebühr

179,-- Euro

276,-- Euro (incl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Müller Heike, Heilerziehungspflegerin, Mitglied des Hospizvereins Höchstadt/Aisch

Jankowetz Peter, Dipl. Theologe, Seelsorger einer Einrichtung für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung, Mitglied des Hospizvereins Bamberg

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