S11:
Stille Geburten - wenn Kinder rund um den Lebensbeginn sterben

Hebammenbetreuung von Eltern bei Verlust eines Kindes in Schwangerschaft oder rund um die Geburt - praktische und ethische Perspektiven

Inhalte

Der Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft und rund um die Geburt ist nach wie vor ein stilles Thema, obwohl viele Frauen und ihre Partner davon betroffen sind. Mit der Pränatalen Diagnostik etablierte sich eine neue Facette des Kindsverlustes am Lebensbeginn. Die Betreuung erfolgt meist medizinisch dominiert. Gibt es einen hospizlichen Zugang in der Betreuung betroffener Eltern?

Ziele und Arbeitsweg

  • Grundlegender Einblick in das Thema prä- und perinataler Verlust eines Kindes (sog. Fehlgeburten, Todgeburten)
  • Kindesverlust im Zusammenhang mit Pränataler Diagnostik (induzierte Schwangerschaftsabbrüche, palliative Geburt)
  • Sensibilisierung für den Umgang mit Betroffenen, Grundlagen in Betreuung speziell aus Hebammenperspektive, entsprechende ethische Reflexion

Vortrag und interaktive, diskursive Auseinandersetzung

Zielgruppe

Hebammen, Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger/innen, Psychoonkolog/innen, Psycholog/innen, alle Interessierten

Termin

Beginn: Freitag, 16. Oktober 2020, 9.00 Uhr

Ende: Samstag, 17. Oktober 2020, 12.30 Uhr

Anmeldung: bis 2. Oktober 2020

Kursgebühr

249,-- Euro

333,-- Euro (inkl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Dr. phil. Mag. Gudrun Simmer, Hebamme, Freie Lektorin (Medizinethik, perinataler Verlust)

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