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Verbunden bis zuletzt

Spirituelle Sterbebegleitung aus der Sicht des tibetischen Buddhismus

Inhalte

Wenn wir einen Menschen durch sein Sterben, seinen Tod und auch nach seinem Tod begleiten möchten, benötigen wir ein Wissen darüber, wie Sterben geschieht und was wir in den verschiedenen Sterbephasen tun können (nach dem tibetischen Totenbuch). Aus der Sicht des tibetischen Buddhismus bedeutet das, was wir Sterben nennen, eine Trennung von Körper und Geist; der Körper vergeht, der Geist bleibt.

Von daher ist es Voraussetzung für den Begleiter zu wissen, wer oder was der Geist ist, wo er sich befindet, wie er beschaffen ist und wie er funktioniert, um eine adäquate spirituelle Begleitung anzubieten.

Mit diesem Wissen sind wir in der Lage, den Sterbenden in seinem Prozess zu erkennen.

Ziele und Arbeitsweg

  • Kennenlernen von wesentlichen Elementen des tibetischen Buddhismus durch theoretische Impulse: Was ist der Geist? - Selbsterfahrung, Reflexion, Bewusstsein
  • Erfahrungen verschiedener buddhistischer Meditationen -
  • Erklärung der äußeren Zeichen des Sterbens
  • viel Raum für offene Fragen

Zielgruppe

Ärzte, Pflegekräfte, Hospizmitarbeiter/innen, Seelsorger/innen, alle Interessierten

Termin

Beginn: Donnerstag, 20. Februar 2020, 9.00 Uhr

Ende: Freitag, 21. Februar 2020, 16.30 Uhr

Anmeldung: bis 7. Februar 2020

Kursgebühr

249,-- Euro

333,-- Euro (inkl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Dorothea Mihm, Palliative Care Krankenschwester, Heilpraktikerin, Bestatterin, Kursleiterin für basale Stimulation, Autorin. Über 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung und Pflege Sterbender. Beauftragte für Spiritual Care in der SAPV Bad Homburg

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