S03:
„Nein, ich lass dich nicht allein" (R. Mey)

Seelsorgerliche Gesprächsführung mit schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen

Inhalte

Eine schwere Krankheit, eine palliative Diagnose und die Trauer um geliebte Menschen sind existentielle Krisensituationen. Gute, einfühlsame und wertschätzende Gesprächsbegleiter können wertvolle Seel-Sorger in solchen Lebenssituationen sein.

Haupt- und ehrenamtliche Helfer befinden sich häufig in dieser Situation: Menschen fassen Vertrauen und öffnen sich, sie erzählen ein Stück von ihrer Welt und geben Anteil an oft sehr persönlichen Gedanken und Gefühlen.

Der Seminartag bietet inhaltliche Impulse für eine patienten- bzw. angehörigenzentrierte Gesprächsführung. Darüber hinaus sind Erfahrungs- und Kommunikationsübungen sowie Fallarbeit wichtige Bausteine der Lerneinheiten.

Grundsätzliche Fragen werden behandelt:

Was macht die Auseinandersetzung mit diesen Fragen mit mir selbst?

Welche Haltung ist beim seelsorgerlichen Gespräch wichtig und wie kann ich sie einüben?

Wie kann ich auf ganz konkrete Themen und Fragestellungen (z. B. „Warum ich?") kompetent reagieren?

Wie kann ich mich angesichts belastender Gesprächssituationen als Seel-Sorger/in um meine eigene Seele sorgen?

Ziele

  • Persönliche Auseinandersetzung mit den „schweren" Themen
  • Kennenlernen einer heilsamen und notwendigen seelsorgerlichen Gesprächsführung durch theoretische und praktische Impulse sowie durch Fallarbeit
  • Sensibilisierung für eine achtsame Selbstsorge als Kompetenz des/der Helfenden

Zielgruppe

Seelsorger/Innen, Hospizmitarbeiter/Innen, Pflegekräfte, Ärzte

Termin

Montag, 17. Februar 2020, 09.00 - 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 12. Februar 2020

Kursgebühr

98,-- Euro

Leitung

Norbert Oppel, Dipl. Theol., Referent für Hospiz- und Palliativseelsorge im Erzbistum Bamberg

Markus Starklauf, Dipl. Theol., Praxis für Psychotherapie, Leiter der Hospizakademie Bamberg

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