O10:
Mein neues Leben in der Corona-Zeit

Philosophische Perspektiven für den persönlichen Weg durch die Krise

Inhalte

Die Corona-Krise verändert den Alltag: Vieles, was selbstverständlich erschien, findet nicht mehr statt oder kann nicht in gewohnter Weise praktiziert werden. Das Leben schreibt sich neu: Menschliches Miteinander wird neu definiert, Konsumgüter erhalten neue Bedeutung, ganze Berufsfelder werden umgekrempelt. Angesichts solcher Veränderungen sind wir Menschen oft erst einmal erstarrt zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft: In der Gegenwart ist vieles anders. Erfahrungen aus der Vergangenheit bieten keine ausreichende Stütze. Die Zukunft erscheint ungewiss. Das macht Angst. Es kann aber auch eine Chance sein.

Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage: Was wäre, wenn Corona die Welt tatsächlich neu schreibt? Was wäre, wenn wir unser Miteinander nach neuen Werten ausrichten? Was wäre, wenn die Dinge in unserem Leben neue Bedeutung erhalten? Was wäre, wenn unser Leben, unser Miteinander und die Welt dadurch sogar besser werden? Welche Neubeschreibung des Lebens brauche ich, um in der Krise Halt zu finden?

Die Philosophie bietet einen großen Schatz an unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben, unsere Werte, das Mensch-Sein, unser Miteinander und auf die Welt. Mithilfe dieser Perspektiven kann es uns gelingen, Hinderliches und Verstörendes loszulassen und eine ganz persönliche Sichtweise zu entwickeln, die uns bei unserem Weg durch die Krise stützen kann.

Ziele und Arbeitsweg

Im Seminar erhalten die Teilnehmer/Innen die Möglichkeit, mithilfe großer Denker, mutiger Vorreiter und einfacher Pragmatiker die aktuelle Situation seit Corona neu zu betrachten.

Seminarziele

Hilfreiche Perspektiven für den persönlichen Weg durch die Krise zu finden

Hinderliches zu verabschieden

Durch Neubeschreibungen des Lebens neue Chancen und Möglichkeiten zu erkennen

Zielgruppe

Alle Interessierten

Termin

Mittwoch, 1. Juli 2020, 9.00 - 13.00 Uhr

Anmeldung: bis 25. Juni 2020

Kursgebühr

69,-- Euro

Leitung / Moderation

Kathrin Kerler, M.A. der Philosophie und Politischen Wissenschaft, Heilpraktikerin für Psychotherapie

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