L22:
Bestatterin / Bestatter sein

Ein Blick hinter die Kulissen

Inhalte

Die Kunst eine gute Bestatterin / ein guter Bestatter zu sein, ist die Kombination aus mehreren Fähigkeiten: auf der einen Seite ist handwerkliches und planerisches Geschick erforderlich, wie der Einbettung des Verstorbenen, der Schaffung von Erinnerungen, der Planung einer Beerdigung, den Rekonstruktionen nach Unfällen (Thanatopraxis) und der Bearbeitung der formalen Dinge, wie Versicherungen, Abmeldungen etc. Gleichzeitig bedarf es aber auch kommunikativer Kompetenzen, die bei der empathischen Begleitung von Angehörigen, Freunden oder auch Dienstleistern, wie der Polizei zum Tragen kommen. Die Bestatterin / der Bestatter muss rechtliche Fragen im Griff behalten, Obduktionen und Unfälle bearbeiten und Gerüche ertragen. Er ist Handwerker und Seelsorger in einer Person. Gleichzeitig muss er selbst fest im Leben stehen, um Ausnahmesituationen gut bewältigen zu können.

Ziele und Arbeitsweg

Die Tagesveranstaltung wird die Vielfalt an Aufgaben und notwendigen Fähigkeiten darstellen. Anhand von Beispielen wird die Welt dieses Berufs erfahrbar. Neben dem Blick hinter die Kulissen sind auch praktische Handlungsanweisungen für Mitarbeiter im hospizlichen und palliativen Bereich Thema des Studientages, die zu mehr Handlungssicherheit in Ausnahmesituationen führen sollen

Zielgruppe

Ärzte, Pflegekräfte, Hospizmitarbeiter/innen, Seelsorger/innen, alle Interessierten

Termin

Dienstag, 13. Oktober 2020, 9.00 - 16.00 Uhr

Anmeldung: bis 1. Oktober 2020

Kursgebühr

139,-- Euro

Leitung

Jessica Kiefer, Trauer- und Sterbebegleiterin, ehem. Hospizkrankenschwester, Hospizbegleiterin, Palliativ Care Fachkraft, geprüfte Bestatterin

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