H12:
„... und lag in einem tiefen Schlaf"

Die Möglichkeiten der Märchenpädagogik in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Inhalte

Märchen erzählen von Veränderung und Verwandlung. Das sind Prozesse, die unweigerlich zu Leben und Tod, zu Sterben und Trauer gehören und nicht von ihnen getrennt werden können. Der Sprung in den Brunnen, das Dunkel im Bauch des Wolfes, die Dornenhecke... sind Bilder für Sterben, Tod und Trauer. Es geht hierbei jedoch nicht um die literarische Auswahl allein, sondern vielmehr darum, eine Vorstellung und einen Zugang zu dieser Thematik zu bekommen und somit eine weitere mögliche Methode in der Sterbe- und Trauerbegleitung einbringen und anwenden zu können.

Ziele und Arbeitsweg

Während des Seminars können die Teilnehmenden neue Sichtweisen und Perspektiven anhand eines Märchens kennenlernen. Mit Bildbetrachtungen, Austausch und kreativ-praktischen Übungen nähern wir uns dem Thema mit vielfältigen Methoden an.

Durch die Teilnahme an der Fortbildung...

  • wird durch kreative Aspekte, aber auch über theoretische Hintergründe die Thematik verständlich und bildhaft erlebbar gemacht
  • erfahren die Teilnehmer/Innen, wie ein Märchen zu neuen Kommunikationsmöglichkeiten mit Betroffenen beitragen kann
  • lernen die Teilnehmer/Innen unterschiedliche erzählerische Herangehens- und Arbeitsweisen aus der Praxis für die Praxis kennen

Zielgruppe

Hospizmitarbeiter/innen, Trauerbegleiter/innen, Pädagogen, Pflegekräfte, alle Interessierten

Termin

Beginn: Dienstag, 28. April 2020, 8.30 Uhr

Ende: Mittwoch, 29. April 2020, 16.30 Uhr

Anmeldung: bis 14. April 2020

Kursgebühr

239,-- Euro

323,-- Euro (incl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Alexandra Eyrich, ist vom Verband der Erzählerinnen und Erzähler e.V. (VEE) als professionelle Erzählerin zertifiziert und leitet in Bamberg sowohl die Akademie Vielfalt de luxe für Märchen, Pädagogik & Kultur, als auch die Trauerinitiative ZwischenGeZeiten für Kinder, Jugendliche & Familien.

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