T12:
Gehalten - Umklammert - Verstoßen

Der Einfluss früher Bindungserfahrungen auf spätere Trauerprozesse

Inhalte

Die Erfahrungen, die wir mit Bindungen und Kontakt schon in früher Kindheit machen, prägen unsere emotionale Entwicklung. "Sicher gebundene" Menschen bewahren selbst durch schwere Zeiten hindurch einen grundsätzlichen Glauben an sich selbst und die Welt. Im Gegensatz dazu erleben Menschen, die eher "unsichere Bindungserfahrungen gemacht haben", beim Tod eines intensiv geliebten Menschen, dass ihnen dauerhaft "die Welt untergeht". Im Workshop wird das Verständnis für den Einfluss von frühen Bindungserfahrungen auf Trauerprozesse vertieft. Arbeitsweisen, mit denen unsicher gebundene Trauernde sich die Verstorbenen als tröstende Ressource zugänglich machen können, werden eingeübt.

Ziele u. Arbeitsweg:

  • Verständnis für verschiedene Bindungserfahrungen und ihre Auswirkungen auf spätere Trauerprozesse
  • Kontaktaufbau und Resilienzstärkung in der Trauerbegleitung
  • Einüben verschiedener Gesprächstechniken zur Stärkung einer „Fortgesetzten Bindung" zum Verstorbenen
  • Erkennen der Grenzen von Trauerbegleitung
  • Methodisch wechseln Impulsvortrag, Diskussion, Livedemos, Übungen und Austausch ab.

Zielgruppe

Haupt- und ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen, alle psychosozialen Berufsgruppen

Termin

Montag, 28. Oktober 2019, 8.30 - 16.30 Uhr

Anmeldung: bis 30. September 2019

Kursgebühr

119,-- Euro

Leitung

Chris Paul, Soziale Verhaltenswissenschaftlerin B.A., Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trauerbegleiterin, Fachautorin, Trainerin

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