M07:
Und immer wieder reden, reden und reden

Die Not-Wendigkeit von guter Gesprächsführung in der Behandlung von Patienten und der Begleitung von Angehörigen

Inhalte

Eine Medizin ohne Gespräche ist trotz aller Technik noch immer nicht vorstellbar und auch nicht erstrebenswert. Es wird viel Zeit und Geld in die Entwicklung immer neuerer Techniken zur Therapie von Erkrankungen investiert. Dass professionelles Personal im Gesundheitswesen „Gespräche" kann, wird dagegen in aller Regel vorausgesetzt. Auftretende Kommunikationsprobleme werden ignoriert oder münden in gegenseitigen Vorwürfen oder Schuldzuweisungen. Manchmal bleibt auch nur ein „ungutes Gefühl" zurück. Dabei ist „ein Gespräch führen" eine Fertigkeit, die - wie andere Fertigkeiten auch - reflektiert und geübt werden kann. Und eine gelingende Kommunikation ist eine der wesentlichen Grundlagen einer stabilen und tragenden Beziehung zwischen Arzt/Pflege und Patienten/ Angehörigen in jeder Phase einer Erkrankung.

Ziele u. Arbeitsweg:

Das Seminar bietet die Gelegenheit, nicht über Gespräche zu reden, sondern sie zu führen, z.B. in einem Gespräch die Diagnose einer unheilbaren Erkrankung mitteilen zu müssen, in

Krisensituationen zu intervenieren, Therapieversagen oder Therapiebegrenzungen zu

kommunizieren. Dies ist nur eine Auswahl verschiedener Szenarien, es besteht die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele zu bearbeiten.

Um Gespräche erlebbar zu machen, dürfen wir mit einer professionellen Schauspielerin und Kommunikationstrainerin arbeiten.

Zielgruppe

Ärzte, Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal

Termin

Montag, 25. Februar 2019, 8.30 - 16.30 Uhr

Anmeldung: bis 28. Januar 2019

Kursgebühr

119,-- Euro

Leitung

Dr. Brigitte Lotter, Anästhesie, Palliativmedizin, Chefärztin der Klinik für Palliativmedizin der Sozialstiftung Bamberg

Heike Bauer-Banzhaf, Diplomschauspielerin, Kommunikations- und Rhetoriktrainerin, Coach, Buchautorin

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