H15:
Wie Krankheit, Sterben und Tod das Familiensystem verändern

Krisen und Chancen für die Familie und das soziale Netzwerk

Inhalte

Die Familie ist ein besonderes System. Über die Komplexität von Familiensystemen und sozialen Netzwerken hinaus stellt sich der Seminartag der Frage: Wie verändern Krankheit, Sterben und Tod dieses oft zerbrechliche und hochdynamische Beziehungsgeflecht.

Anhand von Fallarbeit werden die Beziehungsmuster innerhalb eines Familiensystems ebenso thematisiert wie die Verarbeitung von Abschied, Tod und Trauer aus der Mehrgenerationenperspektive.

Darüber hinaus erfahren die Kursteilnehmer/Innen, wie unterstützende Begleitung von Familien gelingen und welche Chancen eine Netzwerkgestaltung im Umfeld der Familie mit sich bringen kann.

Ziele u. Arbeitsweg:

  • Einblick in die Gefühlswelt aller Mitglieder des Trauersystems
  • Sensibilisierung für die Komplexität des (Familien-)Systems
  • Standortbestimmung für die eigene Rolle als Unterstützer/in für die Familie
  • Entdecken und Entwickeln von Ressourcen

Kurze inhaltliche Impulsen werden durch praktische Übungen und Fallarbeit konkretisiert und vertieft.

Zielgruppe

Hospizbegleiter/Innen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen in psychosozialen, medizinischen, pflegenden und pädagogischen Berufen, Trauerbegleiter/Innen, alle Interessierten

Termin

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 9.00 - 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 26. September 2019

Kursgebühr

98,-- Euro

Leitung

Nora Treiber-Dengler, Diakonin, Familien/Systemtherapeutin DGSF, Lehrtherapeutin DGSF, Supervisorin IGST, SG

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