H10:
Hospizarbeit bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

„Die Würde eines Menschen schließt ein, in Würde zu leben und in Würde zu sterben." - Dies gilt auch für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die Arbeit für und mit geistig behinderten Menschen zeigt einem/r Betreuer/in oft Grenzen auf. Als Begleiter/in auf dem Weg des Sterbens stößt man in besonderer Weise an sie. Trotzdem gilt es, sich mit dem sterbenden Menschen gemeinsam, den Fragen des Abschiednehmens, des Todes und dem „Danach", der Trauer und des Weiterlebens angesichts eines Verlustes zu stellen.

Inhalte

  • Umgang mit eigener Behinderung und Sterblichkeit
  • Ähnlichkeiten und Besonderheiten der Hospizarbeit bei geistiger Behinderung
  • Etappen beim Sterben eines Menschen und darüber hinaus
  • Begreifen von Sterben und Tod bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Einfache Wege der Kommunikation bei kognitiver Einschränkung
  • Gelassenheit und Verbindlichkeit im Umgang mit Sterbenden / Verstorbenen
  • Ausdruck der Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung

Elementare Rituale in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Ziele

  • Auseinandersetzung mit dem Umgang des eigenen Lebens und Sterbens
  • Austausch eigener Erfahrungen in der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung
  • Gegenseitiges Mut machen, mit der Angst vor dem Tod eines betreuten Menschen umzugehen

Zielgruppen

Hospizmitarbeiter/Innen, Haupt-/ehrenamtliche Betreuer/Innen und Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung

Termin

Montag, 01. April 2019, 9.00 - 17.00 Uhr und

Dienstag, 02. April 2019, 9.00 - ca. 13.00 Uhr

Anmeldung: bis 4. März 2019

Kursgebühr

179,-- Euro

263,-- Euro (incl. Übernachtung / Verpflegung)

Leitung

Müller Heike

Heilerziehungspflegerin, Mitglied des Hospizvereins Höchstadt/Aisch

Jankowetz Peter

Dipl. Theologe, Seelsorger einer Einrichtung für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung, Mitglied des Hospizvereins Bamberg

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