S08:
Himmel, Hölle, Fegefeuer

Der Umgang mit „schweren" Bildern in der Begleitung Sterbender

Inhalte

Im Prozess des Sterbens werden Fragen nach dem „Danach" für die meisten Menschen bedeutsam. In den philosophischen und religiösen Weltdeutungen werden hierzu verschiedene Antwortversuche gegeben. Im Laufe des Lebens hat sich jeder Mensch bestimmte Jenseitsvorstellungen angeeignet. Manche davon können allerdings im Sterbeprozess sehr belastend wirken. Eine Rolle können spielen Ängste vor einem endzeitlichen Strafgericht, vor ewigen Qualen in der Hölle oder auch die Angst vor dem ewigen Verschwinden ins Nichts.

Für Begleitende ist es eine Herausforderung, angemessen auf diese „schweren" Bilder zu reagieren und dem sterbenden Menschen hilfreich zur Seite zu stehen. Hierzu bietet das Seminar vertiefte Hintergrundinformationen und konkrete Handlungsanregungen.

Ziele und Arbeitsweg

  • Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern und Vorstellungen vom Jenseits
  • Kennenlernen unterschiedlicher Jenseitsvorstellungen und theologischer Deutungen zu zentralen Begriffen wie „Himmel", „Hölle", „Fegefeuer", „endzeitliches Gericht" sowie Einblicke in psychologische Deutungen zum Thema „Angst vor dem Jenseits"
  • Reflexion des eigenen Handelns als Begleiter/in und Einübung angemessener Kommunikationsweisen

Zielgruppe

Hospizmitarbeiter/Innen, Pflegekräfte, Ärzte, Interessierte

Termin

Samstag, 24. November 2018, 9.00 - 16.30 Uhr

Anmeldung: bis 9. November 2018

Kursgebühr

98,-- Euro

Leitung

Dr. theol. Martin Weiß, Lebens- und Organisationsberater, Ethikdozent in der Altenpflegeausbildung, Transaktionsanalytischer Berater (DGTA)

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